Wissenschaftliche Studien zeigen immer wieder, dass Bewegen ein kraftvolles Instrument bei der Prävention und Behandlung von Demenz ist. Warum ist Bewegen so gut für den kognitiven Erhalt? Einige Erkenntnisse aus aktuellen wissenschaftlichen Untersuchungen:
- Menschen mit Demenz führen einen sitzenden Lebensstil und bewegen sich weniger als ihre Altersgenossen ohne Demenz. Diese Inaktivität kann zur Entwicklung und zum Fortschreiten von Demenz beitragen.
- Bewegung hat sich als wesentliche Intervention herauskristallisiert, um die Kognition positiv zu beeinflussen, einschließlich der Verringerung des Risikos altersbedingter kognitiver Beeinträchtigungen und Demenz.
- Körperlich aktive Senioren (≥60 Jahre) haben ein vermindertes Risiko für verschiedene Gesundheitsprobleme, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Frakturen, Stürze, funktionelle Einschränkungen und kognitive Beeinträchtigungen, einschließlich Demenz und Alzheimer-Krankheit. Sie erleben auch eine bessere Lebensqualität und verbesserte kognitive Funktionen.
- Bewegung, sowohl aerobes Training als auch Krafttraining, wird als therapeutische Strategie zur Behandlung und Prävention der Alzheimer-Krankheit (AD) diskutiert. Ältere Erwachsene, die sich regelmäßig bewegen, erhalten ihre kognitiven Funktionen häufiger. Forschungen weisen auf Schutzmechanismen im Gehirn hin, die durch körperliche Aktivität moduliert werden, darunter die Wirkung auf die Amyloid-β-Verarbeitung, Entzündungen, die Synthese und Freisetzung von Neurotrophinen sowie Verbesserungen der zerebralen Durchblutung.